Skrill Einzahlung bei Sportwetten: Schritt-für-Schritt-Anleitung & Limits

Ladevorgang...
- Was du vor deiner ersten Skrill-Einzahlung wissen musst
- Voraussetzungen — was du brauchst, bevor es losgeht
- Einzahlung Schritt für Schritt — so funktioniert der Ablauf
- Mindesteinzahlung und Limits — die Zahlen, die du kennen musst
- LUGAS in der Praxis — wie das Limit deinen Alltag beeinflusst
- Wie du dein Skrill-Konto auflädst — Methoden und Kosten
- Die häufigsten Fehler bei der Skrill-Einzahlung — und wie du sie vermeidest
- Häufig gestellte Fragen zur Skrill-Einzahlung
Was du vor deiner ersten Skrill-Einzahlung wissen musst
Meine erste Einzahlung per Skrill bei einem Wettanbieter ist sechs Jahre her, und sie hat genau 14 Minuten gedauert — nicht wegen Skrill, sondern weil ich drei grundlegende Dinge nicht wusste. Erstens, dass mein Skrill-Konto noch nicht verifiziert war. Zweitens, dass der Buchmacher eine Mindesteinzahlung von 10 Euro verlangte, nicht 5. Drittens, dass die Weiterleitung auf dem Smartphone anders funktioniert als am Desktop. Alles Dinge, die in keinem Werbebanner stehen, aber den Unterschied zwischen einer reibungslosen Transaktion und einer frustrierenden Viertelstunde ausmachen.
Skrill verarbeitet jährlich über 150 Millionen Online-Transaktionen mit einem Volumen von rund 13 Milliarden Euro. Diese Infrastruktur funktioniert — das Problem liegt fast immer beim Nutzer oder beim Buchmacher, selten beim E-Wallet selbst. In diesem Artikel gehe ich den gesamten Einzahlungsprozess durch: von den Voraussetzungen über die konkreten Schritte bis zu den Fehlern, die ich in acht Jahren am häufigsten beobachtet habe.
Dabei konzentriere ich mich auf das, was im Alltag tatsächlich relevant ist. Keine theoretischen Abhandlungen über E-Wallet-Technologie, sondern praktische Anleitung für jeden, der zum ersten Mal — oder zum hundertsten Mal — Geld per Skrill auf sein Wettkonto bewegen will. Jeder Abschnitt enthält die konkreten Zahlen und Schritte, die ich selbst bei jeder Einzahlung beachte — weil die Theorie erst etwas wert ist, wenn sie in der Praxis funktioniert.
Voraussetzungen — was du brauchst, bevor es losgeht
Vor einer Einzahlung per Skrill beim Wettanbieter scheitern mehr Nutzer an den Grundlagen als an der eigentlichen Transaktion. Das ist kein Vorwurf — Skrill kommuniziert einige Anforderungen so versteckt, dass selbst erfahrene Nutzer davon überrascht werden.
Voraussetzung Nummer eins: ein verifiziertes Skrill-Konto. Die Registrierung dauert fünf Minuten, aber die Verifizierung kann bis zu 48 Stunden in Anspruch nehmen. Skrill verlangt einen gültigen Ausweis und einen Adressnachweis — entweder eine Stromrechnung, einen Kontoauszug oder ein behördliches Dokument, das nicht älter als drei Monate ist. Ohne diese Verifizierung kannst du zwar Geld auf dein Skrill-Konto laden, aber Auszahlungen und Einzahlungen bei Wettanbietern werden blockiert. Skrill wurde 2001 in London gegründet und operiert in nahezu 200 Ländern — die Verifizierungsanforderungen sind in jedem Land gleich streng.
Voraussetzung Nummer zwei: Guthaben auf dem Skrill-Wallet. Klingt offensichtlich, wird aber regelmäßig vergessen. Skrill funktioniert nicht wie eine Kreditkarte, die dir einen Kreditrahmen gewährt. Du kannst nur einzahlen, was auf deinem Wallet liegt. Das Aufladen selbst ist ein separater Schritt, den ich weiter unten ausführlich beschreibe — und der eigene Gebühren mit sich bringt.
Voraussetzung Nummer drei: ein Wettkonto bei einem Anbieter, der Skrill akzeptiert. Nicht alle GGL-lizenzierten Buchmacher bieten Skrill an, und die Verfügbarkeit kann sich ändern. Prüfe die Zahlungsseite des Anbieters vor der Registrierung — nicht erst beim Versuch, die erste Einzahlung durchzuführen.
Voraussetzung Nummer vier, die am häufigsten übersehen wird: übereinstimmende Daten. Dein Name im Skrill-Konto muss mit dem Namen auf deinem Wettkonto identisch sein. Manche Buchmacher prüfen das bei der Einzahlung, andere erst bei der ersten Auszahlung. Wenn die Namen nicht übereinstimmen — etwa weil du einen Spitznamen oder eine abweichende Schreibweise verwendet hast — wird die Transaktion abgelehnt oder die Auszahlung blockiert. Das nachträglich zu korrigieren dauert Tage und erfordert Kontakt mit beiden Support-Teams.
Einzahlung Schritt für Schritt — so funktioniert der Ablauf
Letzte Woche hat mir ein Leser geschrieben, dass er bei der Skrill-Einzahlung auf einer leeren Seite gelandet ist. Kein Fehler, kein Hinweis — nur eine weiße Fläche. Der Grund: sein Browser hatte Pop-ups blockiert, und die Skrill-Weiterleitung öffnet bei manchen Anbietern ein neues Fenster. Ein simples Problem, aber wenn du es nicht kennst, bricht der gesamte Einzahlungsprozess ab.
Der Ablauf beginnt bei deinem Wettkonto. Du meldest dich an, navigierst zum Kassenbereich und wählst „Einzahlung“ oder „Einzahlen“. Dort findest du die verfügbaren Zahlungsmethoden — Skrill erscheint meistens unter „E-Wallets“ oder „Digitale Geldbörsen“. Wähle Skrill aus und gib den gewünschten Einzahlungsbetrag ein. Achte darauf, dass der Betrag über der Mindesteinzahlung des Anbieters liegt und dein LUGAS-Limit nicht überschreitet.
Nach der Eingabe des Betrags wirst du zu Skrill weitergeleitet. Hier loggst du dich mit deiner Skrill-E-Mail und deinem Passwort ein. Wenn du die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hast — was ich dringend empfehle — musst du zusätzlich den Code aus deiner Authenticator-App oder der SMS eingeben. Anschließend bestätigst du die Zahlung mit einem Klick.
Die Bestätigung dauert in der Regel unter fünf Sekunden. Du wirst automatisch zum Buchmacher zurückgeleitet, und der eingezahlte Betrag erscheint sofort auf deinem Wettkonto. „Sofort“ bedeutet hier tatsächlich sofort — nicht innerhalb von Minuten oder Stunden, sondern in Echtzeit. Das ist der wesentliche Vorteil von Skrill gegenüber Banküberweisungen, die je nach Bank einen bis drei Werktage benötigen.
Ab der zweiten Einzahlung beim selben Anbieter verkürzt sich der Prozess. Skrill speichert die Verknüpfung mit dem Buchmacher, und du musst nicht mehr deine vollständigen Zugangsdaten eingeben — ein Klick auf „Bestätigen“ in der Skrill-Oberfläche reicht aus. Wer Skrill 1-Tap nutzt, spart sich auch diesen Schritt und kann die Einzahlung mit einem einzigen Klick auf der Buchmacher-Seite abschließen.
Ein Detail, das mir in der Praxis aufgefallen ist: Der Einzahlungsbetrag wird bei Skrill in der Transaktionshistorie sofort als „ausstehend“ angezeigt und wechselt nach wenigen Sekunden auf „abgeschlossen“. Wenn der Status länger als eine Minute auf „ausstehend“ steht, liegt das Problem beim Buchmacher, nicht bei Skrill. In diesem Fall hilft ein Blick in den Kassenbereich des Wettanbieters — oft ist das Geld bereits gutgeschrieben, obwohl Skrill die Transaktion noch nicht als abgeschlossen markiert hat.
Was passiert, wenn du die Einzahlung abbrichst? Wenn du die Skrill-Seite schließt, bevor du die Zahlung bestätigt hast, wird kein Geld abgebucht. Der Buchmacher zeigt unter Umständen eine „ausstehende Transaktion“ an, die nach einigen Minuten automatisch storniert wird. Kein Geldverlust, kein manuelles Eingreifen nötig. Wenn du dagegen die Zahlung bestätigt hast und die Rückleitung zum Buchmacher abbricht, ist das Geld trotzdem unterwegs — überprüfe in diesem Fall dein Wettkonto direkt.
Für Nutzer, die regelmäßig bei verschiedenen Buchmachern einzahlen, ist es sinnvoll, die Transaktionshistorie im Skrill-Konto im Auge zu behalten. Dort siehst du alle Einzahlungen chronologisch mit Anbieter-Name, Betrag und Zeitstempel. Diese Übersicht hilft nicht nur bei der Budgetkontrolle, sondern auch bei der Nachverfolgung, falls ein Buchmacher eine Einzahlung nicht gutschreibt — ein seltenes, aber nicht unmögliches Szenario.
Mindesteinzahlung und Limits — die Zahlen, die du kennen musst
Die Mindesteinzahlung per Skrill liegt bei den meisten deutschen Wettanbietern zwischen 5 und 20 Euro. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, aber für jemanden, der mit einem Budget von 50 Euro pro Monat wettet, ist der Spielraum zwischen einer 5-Euro- und einer 20-Euro-Mindesteinzahlung erheblich. Bei monatlich über 1,2 Milliarden Euro Umsatz im deutschen Sportwettenmarkt geht es offensichtlich nicht nur um Kleinstbeträge — aber die Einstiegshürde bestimmt, wie flexibel du dein Budget verteilen kannst.
Die Obergrenze wird durch das LUGAS-System definiert: 1.000 Euro pro Monat, und zwar anbieterübergreifend. Dieses Limit gilt für alle Einzahlungen bei allen GGL-lizenzierten Anbietern zusammen, nicht pro Buchmacher. Wer bei drei verschiedenen Anbietern spielt, teilt sich die 1.000 Euro auf alle drei auf. Das LUGAS-System erfasst jede Einzahlung in Echtzeit — es gibt keinen Spielraum, und eine Überschreitung wird automatisch blockiert.
Was viele nicht wissen: Skrill selbst hat ebenfalls Limits, die unabhängig vom LUGAS-System gelten. Nicht-verifizierte Skrill-Konten haben ein Transaktionslimit, das deutlich unter 1.000 Euro liegt. Erst nach vollständiger Verifizierung wird das Limit angehoben. Wenn dein Skrill-Limit niedriger ist als dein geplanter Einzahlungsbetrag, wird die Transaktion beim Buchmacher abgelehnt — und die Fehlermeldung zeigt meistens nicht den wahren Grund.
In der Praxis habe ich folgenden Richtwert entwickelt: Plane deine monatlichen Einzahlungen im Voraus, wenn du bei mehreren Anbietern spielst. Nicht, weil das LUGAS-System Fehler macht, sondern weil die Fehlermeldung bei Limitüberschreitung unverständlich ist und du dann erst herausfinden musst, ob das Problem bei LUGAS, bei Skrill oder beim Buchmacher liegt. Ein einfaches Notizsystem — Datum, Betrag, Anbieter — reicht aus, um den Überblick zu behalten.
Noch ein Punkt zu den Limits, der selten erwähnt wird: Die Sportwettsteuer von 5,3 Prozent auf jeden Wetteinsatz wird nicht vom Einzahlungslimit abgezogen, aber sie reduziert deinen effektiven Einsatz. Wenn du 100 Euro einzahlst und eine Wette über 100 Euro platzierst, werden 5,30 Euro als Steuer fällig. Das bedeutet, dass dein tatsächlicher Einsatz bei 94,70 Euro liegt. Bei einem Monatslimit von 1.000 Euro summiert sich das — je nach Wettfrequenz gehen zwischen 50 und 200 Euro pro Monat an die Steuer.
LUGAS in der Praxis — wie das Limit deinen Alltag beeinflusst
Das LUGAS-Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat ist das Thema, bei dem die meisten Fragen auflaufen. Nicht weil das Limit selbst kompliziert wäre, sondern weil seine Auswirkungen erst dann spürbar werden, wenn man bei mehreren Anbietern gleichzeitig aktiv ist.
LUGAS — das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem — erfasst sämtliche Einzahlungen bei allen GGL-lizenzierten Anbietern in Echtzeit. Das bedeutet: Wenn du am 3. des Monats 600 Euro bei Anbieter A einzahlst und am 15. weitere 500 Euro bei Anbieter B versucht, wird die zweite Einzahlung blockiert. Nicht auf 400 Euro gekürzt — komplett blockiert. Du kannst an diesem Punkt nur noch maximal 400 Euro bei einem beliebigen lizenzierten Anbieter einzahlen, bis der Monat vorbei ist.
Der Marktanteil illegaler Online-Glücksspiele liegt nach Einschätzung der GGL bei rund 25 Prozent des Online-Gesamtmarkts. Das LUGAS-Limit ist einer der Gründe, warum Spieler zu nicht-lizenzierten Anbietern abwandern — dort existiert kein solches Limit. DSWV-Präsident Mathias Dahms hat die Situation klar benannt: Ein Viertel des Marktes sei illegal, und das sei eine offizielle Bestätigung dafür, dass der Schwarzmarkt ein strukturelles Problem darstelle, kein Randphänomen. Trotzdem rate ich davon ab, illegale Anbieter zu nutzen — kein Spielerschutz, keine Garantie auf Auszahlung, und im Schadensfall kein Rechtsweg.
Für Skrill-Nutzer hat LUGAS eine spezifische Konsequenz: Das Einzahlungslimit gilt unabhängig von der Zahlungsmethode. Ob du per Skrill, Banküberweisung oder Kreditkarte einzahlst — alles wird auf die 1.000 Euro angerechnet. Skrill bietet hier keinen Umweg und keinen Vorteil gegenüber anderen Methoden. Der einzige Vorteil bleibt die Geschwindigkeit: Wenn du weißt, dass du noch Limit hast, ist die Einzahlung per Skrill in Sekunden erledigt, während eine Banküberweisung Tage dauern kann.
Ein Tipp aus der Praxis: Das LUGAS-Limit wird am Monatsersten zurückgesetzt. Wer sein Budget strategisch plant, kann die letzten Tage des Monats für kleinere Wetten nutzen und den Großteil des Limits für die ersten Wochen aufsparen — etwa für Bundesliga-Spieltage oder wichtige Champions-League-Abende.
Was viele Wettkunden nicht realisieren: Du kannst dein LUGAS-Limit individuell senken, aber nicht über die Standard-1.000-Euro-Grenze hinaus erhöhen. Die Möglichkeit, das Limit zu reduzieren, ist als Spielerschutzmaßnahme gedacht und kann über den jeweiligen Wettanbieter oder direkt über die GGL angefordert werden. Einmal abgesenkt, lässt sich das Limit erst nach einer Wartezeit wieder auf den Standardwert zurücksetzen. Ich empfehle, das Limit nur dann zu senken, wenn du aktiv dein Spielverhalten kontrollieren willst — nicht als spontane Entscheidung nach einem verlorenen Wochenende.
Übrigens: Das LUGAS-System unterscheidet nicht zwischen Zahlungsmethoden. Eine Einzahlung per Skrill wird genauso erfasst wie eine per Banküberweisung, Kreditkarte oder PayPal. Wer glaubt, durch den Wechsel der Zahlungsmethode das Limit umgehen zu können, wird enttäuscht. LUGAS trackt den Nutzer, nicht die Methode.
Wie du dein Skrill-Konto auflädst — Methoden und Kosten
Bevor du beim Wettanbieter einzahlen kannst, muss Geld auf deinem Skrill-Wallet liegen. Dieser Zwischenschritt verursacht eigene Gebühren — und genau hier verlieren viele Nutzer mehr Geld, als ihnen bewusst ist.
Die günstigste Methode: Banküberweisung. Skrill berechnet dafür in der Regel keine Gebühr, und die meisten deutschen Banken leiten SEPA-Überweisungen ebenfalls kostenlos weiter. Der Nachteil: Es dauert einen bis drei Werktage, bis das Geld auf dem Skrill-Wallet erscheint. Wer spontan wetten will, kann sich das nicht leisten.
Die schnellste Methode: Kreditkarte. Die Aufladung per Visa oder Mastercard ist in Echtzeit verfügbar, kostet aber bis zu 1 Prozent Gebühr bei Skrill. Zusätzlich behandeln manche Banken die Skrill-Aufladung per Kreditkarte als Bargeldabhebung statt als Online-Zahlung — was weitere Gebühren der Bank auslöst. Bevor du die Kreditkarte nutzt, prüfe die Konditionen deiner Bank für „Cash Advance“-Transaktionen.
Digitale Wallets wickeln 2026 rund 50 Prozent aller globalen E-Commerce-Transaktionen ab — dieser Marktanteil wächst, weil die Aufladewege immer vielfältiger werden. Neben Banküberweisung und Kreditkarte akzeptiert Skrill in Deutschland auch Sofortüberweisung (Klarna), Giropay, Paysafecard und in manchen Fällen andere E-Wallets. Die Gebühren variieren: Sofortüberweisung ist oft günstiger als Kreditkarte, Paysafecard gehört zu den teureren Optionen mit einer Gebühr von bis zu 1 Prozent — dafür ist sie anonym und erfordert kein Bankkonto.
Mein persönlicher Workflow: Ich lade mein Skrill-Konto per Banküberweisung auf, und zwar am Monatsanfang den Betrag, den ich im laufenden Monat für Wetten einplanen will. Das eliminiert sowohl Aufladegebühren als auch den Zeitdruck bei spontanen Einzahlungen. Der Betrag liegt auf dem Wallet und ist jederzeit einsatzbereit. Wer lieber spontan auflädt, sollte Sofortüberweisung als Kompromiss zwischen Kosten und Geschwindigkeit nutzen.
Was du vermeiden solltest: wiederholte Kleinstbeträge per Kreditkarte aufladen. Die 1-Prozent-Gebühr fällt bei jeder Transaktion an, und manche Banken berechnen zusätzlich einen Mindestbetrag pro Transaktion. Fünfmal 20 Euro aufzuladen kostet dich am Ende mehr als einmal 100 Euro.
Skrill 1-Tap — Einzahlung mit einem Klick
Skrill 1-Tap ist die Funktion, die ich mir gewünscht hätte, als ich vor Jahren zum ersten Mal eine Live-Wette platzieren wollte und die Einzahlung fünf Klicks und eine 2FA-Bestätigung brauchte. 1-Tap reduziert den gesamten Einzahlungsprozess auf einen einzigen Klick — ohne Weiterleitung, ohne erneute Anmeldung bei Skrill.
Die Aktivierung läuft über die Skrill-App oder die Web-Oberfläche. Du legst ein tägliches Ausgabelimit für 1-Tap fest und autorisierst die Funktion mit deinem Passwort und der 2FA. Ab diesem Moment kannst du bei jedem unterstützten Wettanbieter mit einem einzigen Klick einzahlen — bis das Tageslimit erreicht ist.
Nicht alle Buchmacher unterstützen 1-Tap. Die Funktion erfordert eine spezielle API-Integration auf der Anbieterseite, und nicht jeder Buchmacher hat diese implementiert. Wenn 1-Tap bei deinem Wettanbieter nicht verfügbar ist, siehst du die Option schlicht nicht — es gibt keine Fehlermeldung. Auf der Skrill-Webseite findest du eine Liste der unterstützten Partner, aber diese wird nicht immer tagesaktuell gepflegt.
Für Live-Wetten ist 1-Tap ein echter Vorteil. Wer mitten im Spiel eine Einzahlung benötigt, hat keine Zeit für den regulären Fünf-Klick-Prozess. Live-Wetten halten bereits knapp 60 Prozent des globalen Online-Sportwettenmarktes — die Nachfrage nach schnellen Einzahlungswegen wächst, und 1-Tap ist Skrills Antwort darauf.
Die häufigsten Fehler bei der Skrill-Einzahlung — und wie du sie vermeidest
In acht Jahren habe ich ein Muster erkannt: Dieselben fünf Fehler tauchen immer wieder auf. Nicht weil die Nutzer unwissend sind, sondern weil die Fehlermeldungen schlecht formuliert sind und die wahre Ursache verschleiern.
Fehler Nummer eins: LUGAS-Limit überschritten. Die Fehlermeldung lautet meistens „Transaktion fehlgeschlagen“ oder „Einzahlung abgelehnt“ — kein Hinweis auf LUGAS, kein Hinweis auf das Monatslimit. Wenn du diese Meldung siehst und dein Skrill-Guthaben ausreicht, ist das LUGAS-Limit die wahrscheinlichste Ursache. Rechne zusammen, wie viel du im laufenden Monat bei allen lizenzierten Anbietern eingezahlt hast.
Fehler Nummer zwei: Skrill-Konto nicht verifiziert. Die Einzahlung beim Buchmacher setzt ein vollständig verifiziertes Skrill-Konto voraus. Wer die Verifizierung übersprungen oder unvollständig gelassen hat, bekommt bei der Einzahlung eine Ablehnung — ohne klaren Hinweis auf die fehlende Verifizierung. Prüfe in deinem Skrill-Konto unter „Einstellungen“ den Verifizierungsstatus.
Fehler Nummer drei: Pop-up-Blocker. Die Weiterleitung zu Skrill öffnet bei manchen Browsern ein neues Fenster. Wenn dein Browser Pop-ups blockiert, landest du auf einer leeren Seite oder wirst gar nicht weitergeleitet. Deaktiviere Pop-up-Blocker für die Webseite des Buchmachers — nicht generell, nur für diese eine Seite.
Fehler Nummer vier: falscher Betrag. Wer einen Betrag unterhalb der Mindesteinzahlung oder oberhalb des Höchstbetrags eingibt, bekommt eine Ablehnung. Das Problem: Die Fehlermeldung unterscheidet oft nicht zwischen „zu wenig“ und „zu viel“. Wenn du die Skrill-Auszahlung beim Wettanbieter später nutzen willst, sollte die Einzahlung von Anfang an sauber laufen — die meisten Auszahlungsprobleme haben ihren Ursprung in einer fehlerhaften Ersteinzahlung.
Fehler Nummer fünf: abweichende Daten. Name oder E-Mail-Adresse im Skrill-Konto stimmen nicht mit den Daten beim Buchmacher überein. Dieser Fehler wird manchmal erst bei der Auszahlung sichtbar, kann aber auch bei der Einzahlung zu einer Ablehnung führen. Die Lösung ist einfach: Verwende bei Skrill und beim Wettanbieter identische persönliche Daten — gleicher vollständiger Name, gleiche E-Mail, gleiche Adresse.
Was all diese Fehler gemeinsam haben: Sie sind vermeidbar, aber schlecht dokumentiert. Weder Skrill noch die Buchmacher investieren genug in klare Fehlermeldungen. Die Konsequenz ist, dass du als Nutzer lernen musst, die kryptischen Meldungen selbst zu entschlüsseln. Wenn du die fünf Punkte oben vor deiner ersten Einzahlung abhakst — Verifizierung abgeschlossen, LUGAS-Limit im Blick, Pop-ups erlaubt, Betrag korrekt, Daten identisch — eliminierst du 95 Prozent aller Probleme, bevor sie auftreten.
Häufig gestellte Fragen zur Skrill-Einzahlung
Wie lange dauert eine Skrill-Einzahlung beim Wettanbieter?
Die Einzahlung per Skrill beim Wettanbieter wird in der Regel sofort gutgeschrieben — innerhalb von Sekunden nach Bestätigung der Transaktion. Die Voraussetzung ist ein ausreichendes Skrill-Guthaben und ein verifiziertes Konto. Die Aufladung des Skrill-Wallets selbst kann je nach Methode zwischen Echtzeit (Kreditkarte) und drei Werktagen (Banküberweisung) dauern.
Kann ich Skrill per Paysafecard aufladen und dann beim Buchmacher einzahlen?
Ja, Skrill akzeptiert Paysafecard als Auflademethode. Du kaufst eine Paysafecard im Einzelhandel, gibst den 16-stelligen PIN in deinem Skrill-Konto ein und das Guthaben wird sofort verfügbar. Beachte, dass Paysafecard-Aufladungen bei Skrill eine Gebühr von bis zu 1 Prozent verursachen können.
Was passiert, wenn meine Skrill-Einzahlung beim Wettanbieter abgelehnt wird?
Die häufigsten Gründe für eine Ablehnung sind ein überschrittenes LUGAS-Einzahlungslimit, ein nicht verifiziertes Skrill-Konto, ein Betrag unterhalb der Mindesteinzahlung oder abweichende persönliche Daten zwischen Skrill und dem Wettkonto. Prüfe diese vier Punkte in dieser Reihenfolge. Dein Skrill-Guthaben wird bei einer Ablehnung nicht belastet.
Erstellt von der Redaktion von „Skrill Wetten“.
