Moneybookers & Skrill: Vom Pionier zur modernen Sportwetten-Zahlungsmethode

Updated Juli 2026
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Ein Name, der Geschichte erzählt

Skrill wurde 2001 in London gegründet — aber nicht als Skrill. Das Unternehmen hieß Moneybookers, und wer schon lange genug im Sportwettengeschäft ist, erinnert sich an den Namen. In den frühen 2000er-Jahren war Moneybookers das E-Wallet der Wahl für Online-Poker, Sportwetten und die ersten iGaming-Plattformen. Der Name klingt heute antiquiert, aber die Geschichte dahinter erklärt, warum Skrill im Sportwettenbereich so dominant geworden ist: Es war von Anfang an dabei.

Die Moneybookers-Ära — wie alles begann

2001 war Online-Sportwetten in Deutschland praktisch nicht reguliert. Es gab keine GGL, keinen GlüStV, kein LUGAS. Wer online wetten wollte, brauchte eine Zahlungsmethode, die schnell, digital und international funktionierte. Banküberweisungen dauerten Tage, Kreditkarten waren bei vielen Anbietern nicht akzeptiert. Moneybookers füllte genau diese Lücke.

Paysafe beschäftigt heute rund 2.900 Mitarbeiter in 12 Ländern. 2001 war Moneybookers ein kleines Londoner Startup mit einer Handvoll Mitarbeiter und einer einfachen Idee: ein digitales Konto, über das Nutzer Geld senden und empfangen können — schneller als eine Bank, flexibler als eine Kreditkarte. Die ersten Kunden waren Online-Händler und eBay-Nutzer. Aber schnell zeigte sich, dass die größte Nachfrage aus dem iGaming-Sektor kam. Die Poker-Welle Mitte der 2000er-Jahre trieb die Nutzerzahlen nach oben, und Moneybookers ritt diese Welle geschickter als jeder Konkurrent.

Moneybookers wurde zum Standard-Zahlungsmittel der frühen Online-Wettszene. Pokerplattformen, Sportwetten-Anbieter und Casino-Seiten integrierten Moneybookers als bevorzugte Zahlungsmethode. Der Grund war einfach: Moneybookers war bereit, mit der Glücksspielbranche zu arbeiten, als andere Zahlungsanbieter — einschließlich PayPal — sich aus regulatorischer Vorsicht zurückhielten. In einer Zeit, in der Online-Glücksspiel in einer regulatorischen Grauzone existierte, war diese Bereitschaft der entscheidende Wettbewerbsvorteil.

Das war eine strategische Entscheidung, die das Unternehmen geprägt hat. Während PayPal zum Allrounder wurde, spezialisierte sich Moneybookers auf die Nischen, die andere mieden: Gaming, Sportwetten, Forex. Diese Spezialisierung ist der Grund, warum Skrill heute in der Sportwettenbranche tiefer verwurzelt ist als jeder Konkurrent — die Beziehungen zu Buchmachern bestehen seit über zwei Jahrzehnten. Die technischen Integrationen, die damals mit einfachen HTML-Formularen begannen, sind heute hochoptimierte API-Schnittstellen mit 1-Tap-Funktionalität und Echtzeit-Verarbeitung.

Von Moneybookers zu Skrill — warum der Name wechselte

2011 wurde Moneybookers in Skrill umbenannt. Die Gründe waren primär markentechnisch: „Moneybookers“ klang veraltet, schwer auszusprechen in nicht-englischsprachigen Märkten und vermittelte nicht die Modernität, die das Unternehmen anstrebte. „Skrill“ — kurz, international, einprägsam — sollte die Marke für die nächste Wachstumsphase positionieren.

Paysafe, die Muttergesellschaft, verarbeitete 2025 ein annualisiertes Transaktionsvolumen von 167 Milliarden Dollar. Skrill ist ein zentraler Bestandteil dieses Volumens, und der Namenwechsel 2011 war rückblickend die richtige Entscheidung — er signalisierte den Übergang von einem Nischen-E-Wallet zu einer globalen Zahlungsplattform.

Was sich beim Namenwechsel nicht änderte: die technische Infrastruktur, die Konten und die Partnerschaften mit Wettanbietern. Bestehende Moneybookers-Konten wurden automatisch zu Skrill-Konten migriert. Kein Nutzer musste ein neues Konto eröffnen, keine Daten gingen verloren, kein Guthaben verschwand. Es war ein reines Rebranding — die Oberfläche änderte sich, der Motor blieb gleich.

Der Namenwechsel markierte auch den Beginn einer aggressiveren Internationalisierung. Unter dem Namen Moneybookers war das Unternehmen primär in Europa bekannt. Als Skrill expandierte es nach Asien, Südamerika und in weitere Märkte. Heute ist Skrill in nahezu 200 Ländern verfügbar — eine Reichweite, die unter dem alten Namen kaum denkbar gewesen wäre. Für Sportwetten-Kunden in Deutschland war der Namenwechsel kaum spürbar, aber er legte den Grundstein für die globale Infrastruktur, von der sie heute profitieren.

In den Foren und Communities der Sportwettenszene hielt sich der Name „Moneybookers“ noch jahrelang nach der Umbenennung. Manche Nutzer verwenden ihn bis heute, wenn sie über Skrill sprechen — ein Zeichen dafür, wie tief die Marke in der Szene verankert war. Der Name wurde 2013 durch die Übernahme durch die Optimal Payments Group (später Paysafe) endgültig abgelöst, aber die Geschichte von Moneybookers lebt in der DNA von Skrill weiter.

Was die Geschichte für Sportwetten-Kunden heute bedeutet

Warum sollte dich die Geschichte eines Unternehmens interessieren, wenn du einfach nur eine Wette platzieren willst? Weil die Geschichte erklärt, warum Skrill im Sportwettenbereich so gut funktioniert — und warum Alternativen an bestimmten Stellen schwächer sind.

Skrill hat 25 Jahre Erfahrung in der Integration mit Wettanbietern. Die Schnittstellen sind ausgereift, die Beziehungen zu den Buchmachern sind eingespielt, die regulatorischen Prozesse sind optimiert. Ein neues E-Wallet — egal wie innovativ — kann diese zwei Jahrzehnte an Infrastruktur nicht über Nacht replizieren. Die breite Akzeptanz bei GGL-lizenzierten Anbietern ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Partnerschaftsarbeit, die noch als Moneybookers begann. Wer heute bei einem deutschen Buchmacher per Skrill einzahlt, nutzt eine Verbindung, deren Grundlage vor einem Vierteljahrhundert gelegt wurde.

Skrill verarbeitet heute über 150 Millionen Transaktionen pro Jahr. Von den ersten Moneybookers-Zahlungen an frühe Wettanbieter bis zur heutigen Integration mit 1-Tap, VIP-Programm und Krypto-Funktionen ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Aber der Kern ist derselbe geblieben: ein digitales Wallet, das es Menschen ermöglicht, schnell und sicher bei Wettanbietern ein- und auszuzahlen. Was 2001 revolutionär war, ist 2026 Standard — und Skrill hat diesen Standard mitdefiniert.

Die Geschichte von Moneybookers zu Skrill ist auch eine Geschichte des Sportwettenmarktes selbst. Von den unregulierten Anfangsjahren über die schrittweise Regulierung bis zum heutigen GlüStV-Rahmen — Skrill hat jeden dieser Übergänge mitgemacht und sich angepasst. Kein anderer Zahlungsanbieter kann das von sich behaupten. Und genau diese Anpassungsfähigkeit ist der Grund, warum Skrill auch in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle im deutschen Sportwettenmarkt spielen wird.

Wenn dich die Zukunft der Paysafe-Ökosystem-Entwicklung interessiert — einschließlich des neuen PaysafeWallet —, findest du die Details in unserem Artikel über PaysafeWallet und Skrill bei Sportwetten. Die Geschichte von Moneybookers ist noch nicht zu Ende geschrieben — sie geht weiter, unter einem neuen Namen, mit neuer Technologie, aber mit demselben Kern: schnelle, sichere Zahlungen für Sportwetter.

Was ist der Unterschied zwischen Moneybookers und Skrill?

Es gibt keinen funktionalen Unterschied. Moneybookers wurde 2011 in Skrill umbenannt. Die technische Infrastruktur, die Konten und die Partnerschaften mit Wettanbietern blieben identisch. Bestehende Moneybookers-Konten wurden automatisch zu Skrill-Konten migriert.

Funktionieren alte Moneybookers-Konten noch für Sportwetten?

Ja. Alle ehemaligen Moneybookers-Konten wurden automatisch zu Skrill-Konten überführt. Wenn du noch Zugangsdaten aus der Moneybookers-Ära hast, kannst du dich damit bei Skrill anmelden. Sollte der Zugang nicht mehr funktionieren, hilft der Skrill-Kundenservice bei der Kontowiederherstellung.

Erstellt von der Redaktion von „Skrill Wetten“.